Zwischenzeitlich

Zwischenzeitlich ist in meinem echten Leben viel passiert.

Der erste Geburtstag des Augustmädchens, das nun kein kleines Baby mehr ist, sondern ein sehr neugieriges, selbstbewusstes, energiegeladenes Kleinkind. Ihr erstes Wort nach Mama und Papa war….Buch! Zum Dahinschmelzen.

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Ein anstrengend-schöner Urlaub in der Sächsischen Schweiz, mit wunderschönen Wanderungen in den letzten Sommerhitzetagen des Jahres, jeder mit einem Kind im Tragerucksack. Unser Pippi-Langstrumpf-Lieder singendes Gepäck war die Attraktion an jedem Aussichstspunkt und hat ganze Busladungen Touristen erheitert. Elbsandsteingebirge, wir kommen wieder.

Der dritte Geburtstag des Septembermädchens, das einen wahnsinnigen Sprung gemacht hat, rasend schnell lernt und manchmal wirklich erstaunliche Sachen sagt.

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Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung: unser kleines Plätzchen an der Sonne, direkt vor der Küchentür, nimmt Form an. Komplett allein geplant und gebaut vom Liebsten und vom Schwiegervater und hin und wieder fleißigen Helfern. Rechtzeitig zum Winteranfang wird unser Balkon fertig sein, aber der nächste Frühling kommt bestimmt!

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Schon im Frühjahr wollte wir den licht gewordenen Baumbestand im schwiegerelterlichen Obstgarten ergänzen, waren aber spät dran und im Nachhinein froh, dass wir gewartet hatten. Denn sonst wären wir im Sommer mit dem Bewässern nicht hinterher gekommen. Seit Samstag stehen nun zusätzlich eine Rote Goldparmäne, eine Schweizer Orangenrenette, eine Gute Luise, eine Köstliche von Charneux sowie Zwetschge Katinka bei uns im Garten. Ich liebe diese klingenden Namen und hoffe, dass wir bald wieder größere Mengen Obst ernten können.

Einen Baum zu pflanzen ist ein wunderbares Ereignis. Bäume sind so lebendig, dabei stark und beständig. Zu Ehren der Geburt unserer Kinder pflanzten wir auch eine Winterlinde in eine Ecke des Gartens, als Symbol für ein hoffentlich langes und glückliches Leben unserer Mädchen. Wir werden nicht mehr erleben, dass sie ihre volle Größe erreicht, aber sie wird uns schon vom ersten Frühling an als Bienenweide, Tee- und Schattenspender nützlich sein.

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Blumen für Mutti

Meine Mutter hat gestern ihren 60. Geburtstag gefeiert. Es war ein lauter, trubeliger Tag. Das Telefon klingelte ohne Unterlass, ebenso die Türglocke und zeitweise wurden Tassen und Stühle knapp. Es war so schön, meine Mutter zwischen all den Menschen lachen und schwatzen zu sehen, die sie schätzen und mögen, die ihr eine Freude machen wollten. Das ist Leben, so soll es sein.

Sie hat sich von uns eine Schneiderpuppe gewünscht, und damit die nicht so nackig aussieht, habe ich einen Loop genäht aus einem wunderschönen geblümten Stoff von Valori Wells / time spirit. Eigentlich sollte noch eine farblich passende Häkelbrosche daran stecken, aber ich habe sie nicht rechtzeitig fertig gebracht. Ach, Geschenke kann man ja eigentlich immer machen…

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PS: Herzlich willkommen, Michaela, Jasmin und Bücherstadt Kurier! Ich freue mich sehr, dass ihr den Weg hierher gefunden habt.

 

Eins

Ein Jahr.

Ein ganzes, reiches, unglaubliches Jahr angefüllt mit so viel Liebe, Glück, Freude, Veränderungen. Mit durchwachten Nächten, Stunden, in denen wir Dich, untröstlich weinend, in unseren Armen trugen. Mit bangen Fragen, ob wir es schaffen, Dir gute Eltern zu sein.

Das warst Du einmal: ein kleines Wesen, hilflos, fremd in einer unbekannten Welt, warm und weich und wunderschön.

Das bist Du jetzt: ein kleines Mädchen mit blondem Haar, das für jeden Menschen ein Lächeln übrig hat. Mit Patschehändchen, rosa Wangen und blitzenden Zähnchen. Ein kleines Mädchen mit einem enormen Willen.

Du liebst Bücher und Tiere, Steinchen und Versteckspielen.

Und wir lieben Dich. So lange wir leben.