In meinem Garten – 30. Juli 2016

Durch den warmen, grillenzirpenden Abend klingt fern das Gebrumm der Mähdrescher und Traktoren. Erntezeit. Auch mein Liebster ist noch draußen, um die Ernte seines Vaters einbringen zu helfen. Ich war fast den ganzen Tag mit den Mädchen allein – keine Chance, irgendwas zu schaffen, nicht mal das Gemüse konnte ich gießen. Umso mehr genieße ich die kurzen ruhigen Abende. Pflücke hier eine Gurke, dort eine Tomate, einen Strauß Sonnenblumen für die Küche. Der Garten muss diesen Sommer fast ohne mich klarkommen. Nächstes Jahr, wenn das Augustmädchen nicht alle paar Minuten davor bewahrt werden muss, auf Steinen und Schnecken herumzukauen, bin ich wieder mit mehr Energie dabei…

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Trotz des minimalen Arbeitsaufwands gedeiht eigentlich alles recht gut. Die Gurken gehen gerade in die Vollen, die Tomaten werden endlich rot und auch meine Schnittblumen machen sich prima. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal viel gemulcht, um nicht dauernd jäten zu müssen, und das ist ein voller Erfolg. Die Unkräuter, die es trotzdem durch die Mulchdecke schaffen, lassen sich mühelos ausreißen. Unter den Gurken und Kürbissen liegt Stroh, in den anderen Beeten habe ich Abschnitte aus dem Kräuterbeet verteilt.

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Ganz gespannt bin ich auf meinen Bantam-Mais, der kräftig dasteht, den habe ich zum ersten Mal. Auch ein Novum in meinem Garten: eine Charentais-Melone. Sie trägt ganze zwei Früchte! Ich hoffe, dass sie es bis zur Reife schaffen. Eingekocht wird dieses Jahr vorraussichtlich gar nichts. Außer Schüttelgurken.

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3 Gedanken zu “In meinem Garten – 30. Juli 2016

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