Stürmische Tage

Nicht nur der Maiwind war diese Woche stürmisch, auch das Leben pustet einen manchmal um. Der Liebste musste unverhofft für ein paar Tage ins Ausland, und kaum ist er weg beginnt das Augustmädchen zu fiebern. 14-Stunden-Tage mit meinen Mädels und auch nachts ist an Schlaf nicht zu denken. Wie froh bin ich, dass wir zu Pfingsten wieder zu viert sind. Mittagsschlaf und ein Ausflug in den Tierpark haben uns gut getan.

Und wie es manchmal so ist: nach der Krise kommt eine Veränderung. Mein kleines Mädchen, gerade neun Monate alt, nabelt sich ab von mir. Unser Stillrhythmus wird loser, sie braucht weniger Schlaf und bewegt sich seit kurzem so wendig und sicher und mit unbändiger Freude über das eigene Vorwärtskommen. Wenn ich sie beobachte habe ich manchmal das Gefühl, als sei in ihrem Bewusstsein eine Tür aufgegangen und sie steht auf der Schwelle zu einer neuen Welt. Aus meinem Baby ist ein Kleinkind geworden und ich lasse sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge ein kleines Stückchen los.

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