Alle Hände voll zu tun

Die letzten Tage waren seeehr ereignisreich und arbeitsreich. Ich hatte eine Schnapszahl zu feiern, und neben bezaubernd duftenden Blumen und hübschen kleinen Geschenken hat ein wunderschöner Esstisch aus Holz Einzug in unsere Küche gehalten. Ich hoffe, dass er uns viele Jahre begleiten und in Würde altern wird. Der hier hat nun ausgedient, lustige kleine Männchen hin oder her. Eventuell wird er sich aber eine neue Existenz im Partyraum meiner Eltern aufbauen…

 

Die Sonne hat magisch ins Freie gezogen, wir haben wie wild in der sich gerade erwärmenden Erde gewühlt, im Gärtchen die trockenen Stängel des Vorjahres zusammengesucht, umgegraben und Pläne geschmiedet. Unser neuer Spielplatz nimmt Form an, der Rasensamen ist in der Erde und bald haben wir ein grünes Eckchen zum Spielen im Sand, zum Schaukeln und Picknicken. Am sonnigen Fenster steht nun ein kleines Tischchen mit den ersten Gemüse- und Blumensaaten, alle paar Stunden muss ich schauen, ob sich nicht schon ein grünes Blättchen zeigt. Die Motte ist draußen mit Eimer und Schaufel unterwegs und abends vor lauter Ballspielen, Kreidemalen, Katzenstreicheln und Schafefüttern und trotz sichtbarer Erschöpfung kaum ins Haus zu bringen. Das Lied vom Kuckuck, der den Frühling herbeiruft, hat das Schneemannlied abgelöst. Sie singt es beim Aufwachen, beim Einschlafen und viele Male zwischendurch. Kuckuck, Kuckuck…

 

12 Gedanken zu “Alle Hände voll zu tun

  1. Ganz liebe Glückwünsche dir! Wie diese kleinen grünen Blätter unsere Freude und Neugierde hervorlocken („Kommt schon was, sieht man es schon?“ ) und wunderbar, wenn Jahreszeitenlieder durchs Haus und Garten tönen.

    • Vielen lieben Dank! So ein kleines Samenkorn braucht erstaunlich wenig: etwas Wasser, Wärme, Erde – und schon entfaltet sich neues Grün… Die Lieder machen uns zunehmend Freude, man kann beim Singen einfach nicht traurig sein!

      • Man kann beim Singen einfach nicht traurig sein, welch schöner Satz! Ich hörte vor einigen Wochen den Satz „Singen wärmt von Innen.“ Fand ich auch schön. Bei euch muss es warm sein, da lässt sich gut wachsen und entfalten. 🙂

      • Ich weiß auch nicht recht, wie das funktioniert, aber ein Lied zu singen oder zu summen führt augenblicklich zu einer friedlicheren Stimmung bei uns. Mir schenkt es Wärme, der Satz passt. Und es gibt ja diesen Spruch: „Wo man singt, da lass Dich nieder, schlechte Menschen kennen keine Lieder.“ ;o)

      • Eine wunderbare Methode, dieses Summen. Manchmal führen die einfachen doch tiefen Dinge zu einer enormen Wirkung.
        Ein guter Spruch, den du da zitierst.
        Heute hat mich auch das Singen begleitet. Ich war ich mit den Kindern vom Glücksunterricht zu einem Besuch im Seniorenheim. Beim Singen der Lieder, haben die Bewohner lauthals mitgesungen. Bewegend war das.

      • Das muss ein sehr schönes Erlebnis gewesen sein! Was habt ihr denn gesungen? Ich wünschte, in unserer Gesellschaft würde wieder mehr gemeinsam und öffentlich gesungen, es bringt die Menschen zusammen und baut in kürzester Zeit Brücken. Wir singen neuerdings auch in der Stadt/ beim Einkaufen etc. Da stört es mich seltsamerweise nicht, dass die Leute gucken ;o)

      • Ja, es war sehr schön, für beide Seiten. Wir haben klassische Frühlinglieder gesungen, damit die Bewohner mitsingen konnten. Diese Texte bleiben und wohnen irgendwo in ihnen drin. Finde ich toll, dass ihr singt beim Einkaufen und co. Ich würde einsteigen und mitsingen 🙂

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