In Planung

Vor großen Projekten habe ich oft ein bisschen Respekt. Manche Dinge begleiten uns lange, fallen täglich ins Auge, werden täglich benutzt und sollen deshalb auch möglichst in zehn Jahren noch gefallen. Als wir unser Bad renoviert haben, verbrachte ich unzählige Stunden im Internet auf der Suche nach Armaturen & Co. und brauchte drei Anläufe, um im Fliesenfachgeschäft fündig zu werden.

Nicht anders geht es mir jetzt mit der Küche. Meine leider ausgeprägte perfektionistische Veranlagung und das fragwürdige Talent, immer das Teuerste am schönsten zu finden, machen mir die Gestaltung nicht leicht. Überall liegen bei uns Kataloge herum, durchsetzt mit Notizzetteln, Listen und technischen Zeichnungen. Aber was einmal ein großes Wirrwar aus Fragezeichen war, nimmt nun langsam Form an.

Zum Glück sind der große Mensch und ich, so gegensätzlich wir als Paar auch sind, uns bei Gestaltungsfragen fast sofort einig. Hell soll sie werden, zurückhaltend, ohne störende Schränke über dem Kopf. Zum Glück habe ich schon im letzten Jahr, als mich der pränatale Nestbautrieb voll erwischt hatte, unser gesamtes Küchenequipment durchsortiert und das studentische Geschirrsammelsurium durch zusammenpassende Teller, Tassen und Gläser ersetzt. So viel haben wir also gar nicht unterzubringen und können deshalb Raum frei lassen. Für fröhliche Familienessen, gemütliche Kaffeerunden und die ein oder andere Erntezeit-Session. Ich freu‘ mich drauf!

 

IMG_6087PS: Herzlich Willkommen, Andreas Lehner!

 

 

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