Abends im Garten

Wenn mein Mädchen abends eingeschlummert und der große Mensch zu Hause ist, ziehe ich so oft es geht meine Gartenschuhe an. Ich liebe sie sehr, diese stille Stunde am Abend, die nur mir gehört. Säen, pflanzen, jäten, gießen – und zufrieden zuschauen, wie alles wächst und gedeiht. Gartenarbeit hat etwas Meditatives, finde ich. Der Kopf wird klar, alles Laute und Hektische fällt von mir ab. Ich konzentriere mich voll und ganz auf die Arbeit, die ich vor mir habe. Und es ist gute, sinnvolle Arbeit, für die Menschen die man liebt Gemüse anzubauen, das man ohne mulmiges Gefühl essen kann .

Diese Woche habe ich die ersten Kohlrabi und Zucchini geerntet und spähe täglich ins Gewächshaus, ob mich nicht doch schon ein rote Tomate anlacht. Aber die lassen sich Zeit… Dafür freue ich mich umso mehr, dass dieser Zwerg zu einem grünen Ungetüm herangewachsen ist und hoffentlich bald jede Menge kleine Kürbis-Ufos produziert:

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Auch Mangold, Fenchel, Rote Beete und Möhren wachsen prächtig. Und weil unser Gurkenkonsum sprunghaft angestiegen ist (die lassen sich prima knabbern, auch wenn man nur zwei Zähnchen hat), versuche ich mich an Freilandgurken. Sie gucken auch schon frech aus der Erde, das feuchte Wetter der letzten Tage und die darauf folgende Wärme sind ein echter Turbo für Gemüse.

Manchmal träume ich davon, uns mit dem was der Garten hergibt zu einem großen Teil selbst versorgen zu können. Davon sind wir noch meilenweit entfernt, aber trotzdem bin ich auf die vielen kleinen Schritte in diese Richtung mächtig stolz.

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