Eine alte Dame ging Bananen essen

Vor ein paar Tagen habe ich mir einen schon lang gehegten Wunsch erfüllt. Das ist sie, meine neue Begleiterin: aus gutem Holz gemacht, etwas zart besaitet, aber sehr musikalisch. Sagen wir, sie ist die Belohnung für mehr als acht Monate ohne eine durchgeschlafene Nacht (unser Schlafraubtier ist bisweilen recht wild zugange) und die Hoffnungsträgerin bei dem Versuch, meinen Wattekopf wieder etwas zu trainieren. Ich finde es toll, ein Instrument zu besitzen – das duftende Holz, der volle Klang – und träume von weihnachtsliedersingenden Kindern und lässigem Geklimper an Sommerabenden…

Nachdem es mir mit der wissenschaftlich-analytischen Methode des großen Menschen endlich gelungen ist, mein Instrument richtig zu stimmen, geht es doch nun langsam voran. Ich hatte mir ein Lehrbuch zugelegt, kann aber mit den Standardeinsteigerliedern à la Joshua aus Jericho nicht so viel anfangen. Mittlerweile bin ich bei dem Mann mit dem Hut gelandet und schrammle „Old MacDonald had a farm“. Na, das passt doch zu uns. Jetzt müssen nur noch die Hühner im richtigen Moment über den Hof gackern…

 

3 Gedanken zu “Eine alte Dame ging Bananen essen

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