Meine grüne Liste – to be continued

Seit ich Mama bin, hat sich meine Welt verwandelt. Die Prioritäten verschieben sich, manche abrupt, manche langsam und fast unmerklich. Manchmal frage ich mich, wie die Erde aussehen wird, wenn mein Kind so alt ist wie ich jetzt. Und was ich tun kann, damit auch meine Enkel noch all das vorfinden, was ich genießen darf. Diese Fragen beschäftigen mich so sehr, dass unser Küchentisch zum Schauplatz heftiger Nachhaltigkeits-Debatten geworden ist. Und als Ergebnis will ich nun schwarz auf weiß alle guten Vorsätze festhalten:

  1. Kleidung mit GOTS-Siegel aus fairem Handel kaufen. Weniger Kleidung kaufen, dafür hochwertige Stücke. Auf vzhh.de habe ich eine ausführliche Liste mit Online-Shops gefunden, die Öko-Kleidung verkaufen. Mein aktueller Favorit ist Armed Angels. So smart kann öko sein!
  2. Mehr Leitungswasser trinken. Wenn Sprudel, dann Glasflaschen.
  3. Weniger Fleisch und Wurst essen. Irgendwann ganz darauf verzichten.
  4. So bedacht Nahrungsmittel kaufen und verwerten, dass nichts weggeworfen werden muss.
  5. Regionale und möglichst unverpackte Lebensmittel kaufen. Saisonal kochen.
  6. Selbst Obst und Gemüse anbauen.
  7. Recycling-Toilettenpapier kaufen.
  8. Stofftaschentücher benutzen. (Das Projekt ist schon angelaufen, siehe hier. Eingewöhnungsphase glücklich überstanden, aber es ist mir noch ein bisschen peinlich, meine Rüschentücher vor anderen Leuten zu benutzen.)
  9. Mit Seife duschen, kein Duschgel in Plastikflaschen kaufen.
  10. Haarseife benutzen, Plastikflaschen siehe Punkt 9.
  11. Flüssige Handwaschseife durch Seifenstücke ersetzen.
  12. Holzzahnbürsten ausprobieren.
  13. Ökowaschpulver. (Das ist ein weites Feld, das ich noch nicht überblicken kann.)
  14. Umweltverträgliche Hauhaltsreiniger benutzen.
  15. Plastetüten vermeiden. Immer eine Stofftasche dabeihaben. Oder ein Einkaufsnetz, so wie früher…
  16. Nur wenige Räume heizen. Und die weniger heizen. Warme Jacken stricken. Und Pulswärmer!
  17. Ungelesene, ausgelesene Bücher weiterverkaufen. Oder verschenken.
  18. Zu Fuß gehen, Rad fahren, Bus fahren.
  19. Fernreisen im Flugzeug? Schwierig, das gebe ich zu, auch mich packt oft das Fernweh. Aber muss es jedes Jahr sein?
  20. Das Zuhause entrümpeln. Und für etwas Neues etwas Altes ziehen lassen. Gebrauchten Dingen ein neues Zuhause geben.

Lauter kleine Dinge, lauter kleine Schritte in die richtige Richtung. Was macht ihr, um die Welt ein bisschen besser zu machen? Ich freue mich auf Eure Ideen!

7 Gedanken zu “Meine grüne Liste – to be continued

    • Was steht denn auf Deiner? Da kann ich bestimmt noch ein paar gute Ideen mopsen ;o) Ich hab‘ gerade die letzte Flüssigseife und die letzte Duschgel-Flasche aufgebraucht. So ein hübscher Stapel Seifenstücke nimmt doch deutlich weniger Platz weg…

      • Mein Freund duscht schon immer mit Seife – was ich krass finde, weil ich nie auf die Idee gekommen wäre. (Und das vermutlich auch nicht machen werde. Mal sehen.)

        Ansonsten haben wir auch schon seit ein paar Monaten wieder Stofftaschentücher im Gebrauch. Und weil ich einen Garten in der Stadt habe, kann ich Gemüse und Obst „anbauen“.

        Aber so wirklich was Neues kann ich vermutlich nicht beitragen. Bei mir geht es eher auch um die Frage „Wieviel Besitz/Arbeit ist genug?“ – und da will ich bald noch was zu veröffentlichen.

        Mal sehen, ob ich dich dann noch inspirieren kann. 😉

      • Früher haben sich ja alle mit Seife gewaschen… – das Gefühl auf der Haut ist komisch, zugegeben, aber man gewöhnt sich sicherlich dran. Es gibt so viele Dinge, die früher total normal waren (Stofftaschentücher…) und die heute als unhygienisch gelten.

        Was die Arbeit angeht: vorhin habe ich die letzten Gemüsesorten ausgesät. Anstrengende, aber außerordentlich befriedigende Arbeit. Was ich von meiner Arbeit-Arbeit nicht immer behaupten kann.

        Ich bin gespannt auf Deine Gedanken zum Thema Dingebesitzen!

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